So schütze ich mich vor Fahrraddiebstahl!

Die Zahl der Fahrraddiebstähle in Deutschland ist groß. Laut Statistik gibt es einen Diebstahl pro Minute. Gering ist dagegen die Aufklärungsrate der Delikte, denn nur ca. zehn Prozent der Bestohlenen erhalten ihre Fahrräder zurück. Daher wird empfohlen, das eigene Rad gründlich zu sichern und weitere Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.

Die Wahl des richtigen Schlosses

Der Markt bietet eine große Auswahl an verschiedenen Fahrradschlössern in verschiedenen Preisklassen. Insbesondere wer ein teures Fahrrad besitzt, sollte hier kein zu günstiges Modell wählen. Die Polizei empfiehlt, Schlösser zu verwenden, die VdS – zertifiziert sind. Ab der Sicherheitsstufe A + ist ein guter Schutz gewährleistet. Die gängigen Speichen- oder Spiralschlösser bieten keinen ausreichenden Schutz. Ca. zehn Prozent vom Kaufwert des Rads sollten für ein Schloss kalkuliert werden. Je teurer und damit oft auch leichter ein Fahrrad ist, desto teurer und schwerer sollte das entsprechende Schloss sein, damit das Fahrrad nicht einfach weggetragen werden kann.

Der richtige Abstellplatz

Besonders gefährdet sind Fahrräder, die an freiliegenden Stellen entweder gar nicht oder nur unzureichend gesichert wurden. Wichtig ist, das Rad nicht nur ab-, sondern anzuschließen. Wenn kein Fahrradständer vorhanden ist, sollte das Fahrrad an anderen, stabilen Gegenständen (wie Laternenpfähle) oder an andere Fahrräder angeschlossen werden. Der Abstellort sollte zudem beleuchtet sein und nicht zu weit abseits liegen. Garagen oder Fahrradboxen bieten natürlich den größeren Schutz, sofern sich die Möglichkeit bietet, ein Fahrrad dort abzustellen. Bei täglichem Abstellen im öffentlichen Raum kann auch ein regelmäßiges Umstellen des Fahrrads nützlich sein, um tägliche, längere Abwesenheitszeiten zu verschleiern.

Weitere Absicherungsmaßnahmen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann ein Diebstahl unter Umständen nicht verhindert werden. Daher sollte das Fahrrad zusätzlich codiert werden oder ein Fahrradpass erworben werden. Bei einer Codierung wird die Nummer in den Rahmen des Fahrrads graviert, sodass der Besitzer später eindeutig zugeordnet werden kann. Die Codierung ist kostenpflichtig und bei einem späteren Verkauf des Fahrrads sollte beachtet werden, dass der Käufer unbedingt einen gültigen Kaufnachweis erhalten muss. Der Fahrradpass wird hingegen direkt beim Kauf ausgefüllt oder kann später von der Polizei kostenlos ausgestellt werden. Dort werden die Daten des Besitzers und des Fahrrads eingetragen (wie z.B. Rahmennummer und Farbe). Neuerdings gibt es den Pass auch als App.
Die Abschreckung für Diebe ist bei einem codierten Fahrrad allerdings höher einzustufen, da der Wiederverkaufswert der gestohlenen Räder deutlich abnimmt. Außerdem sorgt die Rahmennummer nicht zwangsläufig dafür, dass die Fahrräder auch zu ihren Besitzern zurückkehren. Denn diese können ihr Rad oft nur unzureichend beschreiben.

Was es beim Versicherungsschutz zu beachten gilt

Ist das Fahrrad über die Hausratversicherung mitversichert, gilt es dennoch einige Dinge zu beachten, damit die Kosten bei einem Diebstahl auch erstattet werden. Absolut notwendig ist es zunächst, das Fahrrad bei der Polizei als gestohlen zu melden und dann seine Versicherung zu kontaktieren. Die Details der Versicherungsverträge sind manchen Versicherungsnehmern nicht vollständig bewusst. Daher sollte ein Blick auf die genauen Klauseln geworfen werden, denn viele Hausratsversicherungen sichern die Fahrräder nur bis zu einem bestimmten Wert ab. Auch greift manchmal der Versicherungsschutz nicht, wenn das Fahrrad nicht zu Hause oder nachts abgestellt wurde. Bei teureren Fahrrädern lohnt sich also gegebenenfalls der Abschluss einer Zusatzversicherung.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit ziegler-metall.de.

Das Fixie – Fahrrad-Blog

Wir haben jetzt ein paar Beiträge über Fixies veröffentlicht – aber was genau ist ein Fixie eigentlich?

Der Begriff Eingangrad (engl. Single-Speed) bezeichnet ein Fahrrad, das keine Gangschaltung hat. Ist außerdem kein Freilauf vorhanden, spricht man von einem starren Gang. Umgangssprachlich wird dafür häufig das Modewort Fixie (aus dem engl. „fixed gear“) benutzt. Bei Fixies wird auch gelegentlich auf Bremsen verzichtet; man bremst dann durch Gegendruck auf die Pedale.

via Eingangrad – Wikipedia.

Fahrradpreise – Fahrrad-Blog

Und wie viel hat Ihr letztes Fahrrad gekostet? War es eher eine Studenten- oder die Luxusversion?

Ein Fahrrad kostete Mitte 2013 in Deutschland durchschnittlich 515 Euro. Im ersten Halbjahr 2013 wurden in Deutschland rund 1,65 Millionen Fahrräder produziert, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

via Fahrrad – Wikipedia.